Daten & Fakten


1950

wurde Tochter Ursula geboren. Schon in der Wiege wurde ihr der Beruf der Fleischereiverkäuferin vorhergesagt.

1952

kam Sohn Wilfried zur Welt, damit war die Geschäftsplanung mit Verkäuferin und Gesellen für die Zukunft perfekt.

1953

wurde die erste Kühlmaschine gekauft, weil die Witterung in dem Jahr kein Natureisverfahren zuließ. Bis dahin war das Eis aus der Leine gesägt und über ein Jahr im Eiskeller gelagert worden.

1955

wurde der Pachtbetrieb käuflich erworben.

1958

wurde ein weiterer Kühlraum gebaut und das Schlachthaus vergrößert.

1961

wurde der Laden nach dem damals neusten technischen Stand umgebaut.

1968

bekam Junior Wilfried in Springe bei Siegfried Herford eine Lehrstelle als Fleischer. Sein junger Meister hatte bei seinem eigenen Vater Willi Hanke gelernt. So wurde das Wissen von einem zum anderen übertragen.

1970

musste die Fremdlehre abgebrochen werden, weil der Vater in Rheden aus gesundheitlichen Gründen die Hilfe des Sohnes benötigte. Außerdem legte Tochter Ursula die Prüfung als Fleischereifachverkäuferin ab.

1971

entstand eine große, nicht mehr auszufüllende Lücke in der Familie Hanke. Lotte Hanke starb im Alter von 51 Jahren und Tochter Ursula stand mit 21 Jahren allein dem Haushalt und dem Laden als weibliche Führung vor. Diese große Aufgabe erfüllte sie bis 1973, dann heiratete sie auf einen Bauernhof nach Barfelde. Vater und Bruder mussten sich um eine Nachfolgerin kümmern.

1975

Heiratete Wilfried Hanke seine Jugendliebe Margot Schmedt aus Dehnsen. Die Familie wurde vergrößert durch die Geburt von Tochter Britta. „Opa" Hanke konnte sich leider nicht lange an seiner Enkelin erfreuen.

1976

starb Willi Hanke im Alter von 61 Jahren und hinterließ dem Sohn von 23 Jahren den Betrieb. Es begann eine neue ereignisreiche Zeit.

1977

wurde erneut das Geschäft umgebaut. Außerdem wurde Ausschau nach einem größeren Geschäftsbereich gehalten.

1978

war die Familieplanung perfekt, Sohn Robin wurde geboren.

1981

begann bei Fleischerei Hanke das Zeitalter der Filialen: Fleischerei Lukschat in Gronau wurde gepachtet.

1983

wurde mit der Übernahme der Fleischerei Leschner in Eime die zweite Filiale eröffnet. Die Zeit des Partyservice begann: Die Nachfrage nach kalten Bufetts und heißem Braten wurde immer größer.

1985

eröffnete in Gronau ein Einkaufsmarkt in der Junkernstraße. Die Fleischerei Hanke eröffnete unmittelbar daneben ihre dritte Filiale als Frischezentrum.

1985

wurde der Grundstein für eine besondere Spezialität der Fleischerei Hanke gelegt. Es entsteht eine Reifeanlage für Mettwurst. Die Mettwurst wird dort im Naturverfahren gereift, wie früher in einer Leberwurstkammer.
Der besondere Geschmack dieser Mettwurst sprach sich schnell herum und wurde überregional erfolgreich angeboten. Bis nach Nürnberg lassen sich die Kunden Hanke`s Mettwurst nach Hausschlachteart kommen.

1988

die vierte und gegenwärtig letzte Filiale wird in Nordstemmen von Fleischermeister Ißen übernommen. Drei der vier Filialen waren alteingesessene Fleischereien, die aus privaten oder gesundheitlichen Gründen abgegeben wurden. Die Stammkunden dieser Geschäfte sind dem Familienbetrieb Hanke treu geblieben, weil ein Fleischereifachgeschäft eben ein Fachgeschäft für sich ist und sich für Qualitätserzeugnisse verbürgt. Die Fleischerei Hanke wird somit ihrem Leitspruch „Eigene Schlachtung, unser Plus, für die Kunden Essen mit Genuss" gerecht.

1991

wurde das 40 jährige Bestehen der Fleischerei Wilfried Hanke mit einem großen Zeltfest begangen. Die Zeit danach wurde immer schnellebiger, ein Ereignis jagte das andere. Der Junior ging mit 19 in die Lehre, zu Fleischermeister Herford nach Springe, in den gleichen Betrieb, wo auch 20 Jahre zuvor sein Vater gelernt hatte.
Es wurden noch weitere Filialen eröffnet und die Zukunft verlangte nach Vergrößerung der Betriebsstätte. Anbau, Umbau oder Ausbau war im damaligen Betrieb aus Platzmangel nicht möglich. Ein neuer Standort, 800 Meter vom vorhandenen Betrieb entfernt wurde eine neue Produktionsstätte in Angriff genommen. Planung nach den neuesten Richtlinien und Verordnungen war die erste Voraussetzung. Nach den Ansprüchen der Landschlachterei Hanke wurde geplant und gebaut. So entstand ein supermoderner, gut durchdachter Betrieb, der auf dem neuesten technischen Stand basierte.

1998

konnte das jetzt viel leichtere und bessere Arbeiten in der neuen Produktionsstätte beginnen. Der vorhandene Betrieb wurde umstrukturiert und wird nun als Schlachtstätte genutzt. Die Landschlachterei Hanke achtet trotz moderner Technik immer darauf, ein Handwerksbetrieb zu bleiben. Die Fleischergesellen verstehen in diesem Betrieb noch ihr Handwerk. Hier wird nicht am Fließband geschafft. Eintönige Arbeit mit immer gleichen Arbeitsabläufen gibt es in der Produktion nicht. Das Schlachten, das Zerlegen und Sortieren der Fleischstücke und das Herstellen der großen Palette von Wurst- und Aufschnittsware, sich abwechslungsreiche Tätigkeiten, die jeden Tag anders aussehen lassen. Besonders für Auszubildende ist es ein Vorteil in so einem Handwerksbetrieb den Beruf des Fleischergesellen zu erlernen. Die Landschlachterei Hanke bildet seit 26 Jahren Lehrlinge aus.

2002

sind in dem Produktionsbereich ein männlicher Auszubildender und im Verkauf fünf weibliche Auszubildende tätig. Im privaten Bereich der Familie Hanke wurde im Juni 2001 die Hochzeit des Juniors gefeiert.
Eine junge Familie wurde gegründet und hatte alle Voraussetzungen für die Weiterführung des Betriebes, denn auch die junge Frau Hanke kommt aus dem Fach. Sie erlernte ihren Beruf der Fleischerei-fachverkäuferin bei Fleischermeister Heinz Matthis in Sibesse. Neue Filialen wurden eröffnet, ausgewählte Hofläden werden mit Hanke's Spezialitäten beliefert. Herstellung der Angebotspalette wurden vergrößert und verfeinert.Der Familien Betrieb Hanke schaut tatkräftig in die Zukunft.

2003

erfährt die Familie Hanke einen schweren Schiksalsschlag, als eine schwere Erkrankung bei Seniorchef Wilfried Hanke erkannt wird.

2004

verliert Wilfried den Kampf gegen die Krankheit. Sein Sohn Robin mit seiner Mutter Margot Hanke führen den Betrieb, in seinem Sinne, vereint weiter.

2005

die Produktpalette für die Hofläden wird ausgebaut. Ein investitionsreiches Jahr. Sanierung der Fußböden mit Vergrößerung der Produktionsstätte, Modernisierung der Partyservicebereich.
Der Blick richtet sich in die Zukunft über Filialen und einzelständige Fleischereifachgeschäfte.

2006

die Familie Hanke hat 16 Filialen und bildet 2-3 Lehrlinge aus.